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EABW+SGIT+GiMA Newsletter

Bild: © Export-Akademie

Sehr geehrte Damen und Herren,

um im weltweiten Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, sind Unternehmen gefordert sich global aufzustellen. Neue Märkte müssen erschlossen, Produktionsstätten in Niedriglohnländern errichtet und Vertriebsstrukturen in Wachstumsmärkten aufgebaut werden. Zudem sind global agierende Unternehmen gefordert ihre Produkte und Dienstleistungen den lokalen Marktanforderungen anzupassen. Der aktuelle Innovationsindikator der Deutschen Telekomstiftung und des BDI geht davon aus, dass insbesondere in Asien verstärkt innovationsorientierte Güter nachgefragt werden. Neben China und Indien gewinnt Südostasien an Bedeutung was folgende Zahlen verdeutlichen. In der Asean Wirtschaftszone  ist das Bruttoinlandsprodukt von 2001 bis 20013 um ca. 300% gestiegen und die Ausfuhr deutscher Unternehmen in diese Region hatten im Jahr 2012 eine Höhe von 22,6 Mrd Euro (Quelle Destatis).

Die verstärkte Nachfrage nach innovationsorientierten Gütern zeigt sich auch in den Investitionen in Forschung und Entwicklung. Um die Innovationkraft zu stärken, werden in Schwellenländern nach dem Muster des Silcon Valley (USA) und den regionalen Innovationsclustern in Deutschland, verstärkt Forschungskooperationen und Wissenskooperationen aufgebaut. Zudem investieren Unternehmen aus Schwellenländern zunehmend in Forschung und Entwicklung.

Um die globalen Märkte erfolgreich adressieren zu können, sind daher deutsche Unternehmen gefordert neue Wege bei ihrer Positionierung in den Zielmärkten zu gehen. Eine Strategie ist es, sich in lokale FuE-Kooperationen einzubringen. Eine weitere Strategie ist der Aufbau und von Vertriebs- und Produktionsstandorten mit lokalen Partnern. Damit verbunden ist eine erfolgreichere Positionierung von neuen Produkten und Dienstleistungen in Schwellenländern und auf internationalen Märkten.

Dabei gilt es kostspielige Fehler des Auslandsengagements mit einem strukturierten, umfassenden Projektansatz zu vermeiden. Ein effektives Vorgehen erfordert Erfahrung, Kapazitäten und vor allem den Zugang zu lokalen Netzwerken.

In diesem Newsletter stellen wir ihnen Werkzeuge und Best Practice Beispiele vor, wie diese globalen Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden können.  

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen die Export-Akademie Baden-Württemberg und das Steinbeis Global Institute Tübingen

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