Export-Akademie  ›  News  ›  EABW-Archiv  ›  EABW Newsletter Juli 2013

News

EABW + SGIT Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

um im internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Unternehmen gefordert, laufend neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und diese schnell auf dem Markt zu platzieren. Eine wichtige Rahmenbedingung um hier erfolgreich zu sein ist das lokale Umfeld, in dem sich die Unternehmen bewegen. Dieses wird im Rahmen von Innovations-Benchmarks von Ländern und Regionen bewertet.

Aktuell wurde der Global Innovation Index 2013 veröffentlicht, der jährlich von INSEAD, der Cornell University und dem WIPO (World Intellectual Property Organisation) berechnet wird. Im aktuellen Ranking wurden 142 Nationen an Hand von 84 Indikatoren bewertet. Sechs europäische Nationen sind unter den Top 10. Die Schweiz belegt den ersten Platz und hat sich im Vergleich zum letzten Jahr um fünf Plätze verbessert. Verbessert um fünf Plätze haben sich auch die United States of America (USA), diese liegen im Ranking auf Platz 5. Weitere Länder sind Schweden (2), United Kingdom (3), Niederlande (4), Finnland (6), Hong Kong (7), Singapur (8) Dänemark (9) und Irland (10). Deutschland ist wie im Jahr 2012 auf dem 15. Platz, China belegt im Ranking den 35. Platz.

Bezogen auf die Regionen in Deutschland ergibt sich ein differenzierteres Bild. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg untersucht jährlich 86 Regionen in den 27 EU-Ländern und vergleicht diese miteinander. In dem regionalen Innovationsbenchmark des Jahres 2012 liegt Baden-Württemberg auf Platz 1, gefolgt von der französischen Hauptstadtregion Île de France. Auf den nächsten Plätzen folgen Bayern, Berlin und Finnland. Werden ausschließlich die 27 EU-Staaten miteinander verglichen, so liegt Finnland vorne, danach folgen Dänemark, Schweden und Deutschland.

Die beiden Rankings zeigen, dass die Rahmenbedingungen für Innovationen in Deutschland sehr unterschiedlich sind. Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationen sind eine kontinuierliche Entwicklung von Talenten, nachhaltige Investitionen, das richtige „Mindset“ sowie gute institutionelle Rahmenbedingungen. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland nicht zur Spitzengruppe und ist daher gefordert, den Abstand zur Spitzenzgruppe aufzuholen.

Für Unternehmen bedeutet dies, neue Methoden und Vorgehensweisen bei der Generierung innovativer Produkte und Dienstleistungen in Unternehmen zu etablieren. Die im aktuellen Newsletter vorgestellten Projekte und Methoden unterstützen Unternehmen dabei, Talente mit unternehmerischem Mindset und Innovationen erfolgreich hervorzubringen und im Markt zu positionieren.  

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen die Export-Akademie Baden-Württemberg und das Steinbeis Global Institute Tübingen

In unserer aktuellen Ausgabe lesen Sie: